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05 | 09 | 2010
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Schlagzeilen

Die Deutschen sehen die wirtschaftliche Entwicklung zu Beginn des neuen Jahres deutlich positiver als noch Mitte Dezember. Nach einer Forsa-Umfrage im Auftrag des Stern und des Fernsehsenders RTL rechnen nur noch 49 Prozent der Bundesbürger damit, dass sich die Wirtschaftslage verschlechtern wird - 9 Prozentpunkte weniger als noch vor Weihnachten.

Top-Thema, schnelle kompakte Wirtschaftsnews:
Entfernung eines öffentlichen Ärgernisses - der Fall Sarrazin PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Markus Ross   

markus-ross

Es wäre sicherlich klüger gewesen, ein Buch mit umstrittenen Thesen nicht als amtierender Bundesbankvorstand zu schreiben. Trotzdem ist die Hysterie befremdlich, mit der bestimmte - vermutlich überwiegend an der eigenen Karriere oder dem eigenen Überleben interessierte - Personen die Diskussion anheizen. So viel Engagement würde man gerade von der Regierung gern an anderer Stelle sehen, zum Beispiel bei der Einlösung von Wahlversprechen oder bei der lange überfälligen Einführung von Regeln zur Eindämmung von Exzessen im Bankensektor.

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Wirtschaftlicher Aufschwung verliert an Dynamik PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: TN   

industrie

Der konjunkturelle Aufschwung setzt sich im Herbst fort. Dabei bleiben die Zuwachsraten deutlich über den längerfristigen Durchschnittswerten. Allerdings wird die Erholung etwas an Kraft verlieren. So signalisiert das DIW-Konjunkturbarometer für das dritte Quartal 2010 einen Anstieg der Wirtschaftsleistung um 0,9 Prozent. „Die Konjunktur bleibt eindeutig aufwärts gerichtet“, so DIW Konjunkturexperte Ferdinand Fichtner. „Es besteht jedoch kein Anlass, die aktuellen Wachstumserfolge durch Steuersenkungen zu verfrühstücken.“

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Die Buhmänner im Atomstreit PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dieter Hintermeier   
windkraft

Der Ton zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Kernkraftwerksbetreibern im Streit um einen schnellen Atomausstieg nimmt an Schärfe zu. Jetzt droht der Chef des Energiekonzerns EnBW, Hans-Peter Villis, sogar mit der Stilllegung von Anlagen. Professor Florian Pfeffel, Wirtschaftsprofessor und Ethik-Experte an der accadis Hochschule in Bad Homburg, hält es für zu einfach, nun die Kernkraftwerksbetreiber in die Buhmann-Ecke zu stellen, wie Bundeskanzlerin Angela Merkel dies tut.
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"Eine Transfer-Union wird es nicht geben" PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dr. Andreas Gulya   



Das Hauptziel sei es, die Wahrscheinlichkeit künftiger Krisen gering zu halten – sagte der stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU Fraktion im Deutschen Bundestag, Michael Meister (Foto, l.), unserem Chef-Korrespondenten Dr. Andreas Gulya (Foto, r.). Um dieses zu erreichen, wolle man eine einheitliche, grenzüberschreitende EU-Finanzaufsicht, neues Insolvenzrecht für Finanzinstitute, Aufsicht über Ratingagenturen, Reglementierung von Hedgefonds, Bankenabgabe, neu einführen. Auch die Haushalte sollten bei einem wirtschaftlichen Aufschwung  konsolidiert werden. Nicht zu Letzt sollte Europa dem Bundestag genau zuhören. Meister wolle nämlich nicht, dass die EU zu einer Transferunion wird!

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Sparpaket vertieft nicht die Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dieter Hintermeier   
pfeffel

„Das Sparpaket der Bundesregierung spaltet die Gesellschaft nicht mehr als bisher!“ Professor Florian Pfeffel (Foto), Wirtschaftsethiker und Ökonom an der accadis Hochschule Bad Homburg glaubt nicht an die Steigerung der Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland.
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